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Härte einer Schleifscheibe

Unter der Härte einer Schleifscheibe versteht man die Widerstandsfähigkeit der Bindung gegen das Ausbrechen der Schleifkörner [Wikipedia].

Die Bindungshärte einer Trenn- oder Schruppscheibe kann durch das verwendete Kunstharz selbst sowie durch die beigemischten Füllstoffe beeinflusst und eingestellt werden. In Anlehnung an die DIN ISO 525 wird die Bindungshärte von Trenn- und Schruppscheiben durch Buchstaben des Alphabets als Zusatz in der Typenbezeichnung gekennzeichnet. Der Kennzeichnungsbereich reicht von „A“ (äußerst weich) bis „Z“ (äußerst hart), d.h. je härter die Bindung, umso höher die Position des korrespondierenden Buchstabens im Alphabet.

Generell gilt für die Auswahl der optimalen Trenn- bzw. Schruppscheibe für einen konkreten Anwendungsfall, dass die Bindung des verwendeten Schleifmittels umso weicher sein sollte, je härter der zu bearbeitende Werkstoff ist.

Wählt der Anwender eine zu harte Bindung, so wird verbrauchtes, stumpfes Schleifkorn im Arbeitsprozess nicht aus dem Trägermaterial herausgerissen; in der Folge lässt die Aggressivität der Scheibe rapide nach. Dies kann zum Überhitzen des Schneidrandes und damit zum „Verglasen“ der Scheibe und zum vollständigen Verlust der Schnittigkeit führen.

Wählt der Anwender eine sehr weiche Bindung, profitiert er von einer hohen Aggressivität des Schleifwerkzeuges, da immer wieder frisches Korn zum Einsatz kommt, und dadurch von kürzeren Bearbeitungszeiten. Gleichzeitig führt eine sehr weiche Bindung aber auch zu einem erhöhten Verschleiß des Werkzeuges und damit zu einer geringen Standzeit.


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