Internationale Eisenwarenmesse 2020 in Köln: Klingspor sagt seine Teilnahme ab

Vorstand Olaf ter Jung: „Die gesundheitlichen Risiken im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sind potenziell erheblich. Das Wohl unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner hat Vorrang.“

Haiger, 21. Februar 2020 -- Der Schleifmittelhersteller Klingspor hat sich entschieden, seine Teilnahme an der Internationalen Eisenwarenmesse vom 01.-04. März 2020 in Köln abzusagen. Grund für diesen Beschluss sind die potenziell erheblichen gesundheitlichen Risiken für Mitarbeiter und Geschäftspartner im Zusammenhang mit dem seit Anfang des Jahres weltweit auftretenden Corona-Virus SARS-CoV-2, insbesondere angesichts der Tatsache, dass für die Messe von zahlreichen Ausstellern und Besuchern aus schwerpunktmäßig von dem Virus betroffenen Regionen auszugehen ist.

Klingspor Vorstand Olaf ter Jung: „Wir haben die Entscheidung zur Absage der Messeteilnahme nach einem umfassenden internen Abwägungs-Prozess getroffen und sie ist uns nicht leichtgefallen. Die Eisenwarenmesse ist alle zwei Jahre der größte und wichtigste Messeauftritt weltweit für Klingspor, und sie ist ein wichtiger Faktor für unser Markt- und Umsatzwachstum. Das Wohl der Mitarbeiter und Geschäftspartner steht für Klingspor aber ganz klar an erster Stelle. Da auf Basis der gegenwärtigen Faktenlage zum Corona-Virus ein potenziell erhebliches Gesundheitsrisiko bei einer Messeteilnahme nicht auszuschließen gewesen wäre, haben wir im Sinne unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner entschieden, auf Nummer sicher zu gehen und auf die diesjährige Messeteilnahme zu verzichten. Wir sind uns sicher, damit im Interesse unserer Mitarbeiter und Geschäftspartner zu handeln.“

Info Corona-Virus

Das Corona-Virus SARS-CoV-2 ist Auslöser der Coronavirus-Epidemie 2019/2020 („Covid-19“). Die Erkrankung wurde erstmals Ende Dezember 2019 in China beobachtet. Laut den offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind bisher (Stand: 20. Februar 2020) weltweit rund 75.000 Menschen daran erkrankt; in mehr als 2.000 Fällen führte die Erkrankung zum Tod.